Konfokalmikroskopie

Die mikroskopische Begutachtung gilt als der Goldstandard zur Beurteilung pathogener Gewebeveränderungen. Als Nachteile bisheriger Verfahren sind Invasivität, eine Limitierung der Diagnostik auf den Bereich, aus dem die Gewebeprobe entnommen wurde, und eine Zeitverzögerung zwischen Probenentnahme und Diagnosestellung zu nennen.
Die in vivo-Untersuchung durch die konfokale Laserscanmikroskopie überzeugt durch ihr nicht-invasives Verfahren und den Zeitvorteil. Die Diagnostik erlaubt eine genaue Differenzierung zwischen pathogenem und gesundem Gewebe und ist nicht auf eine entnommene Probe beschränkt. Die untersuchten Hautareale können zu einem späteren Zeitpunkt unverändert standardhistologischen Methoden zugeführt werden.

Mit dem in vivo-Gerät VivaScope® 1500 ist der Blick auf lebendes Gewebe in seinem natürlichen Umfeld möglich - konfokale Laserscanmikroskopie öffnet ein Fenster in die Haut. Durch die Brechindexanpassung des Objektivs an die Haut ist eine Anwendung der konfokalen Laserscanmikroskopie ohne fremde Kontrastmittel in vivo möglich.

Das VivaScope® 1500 bietet Forschern und Anwendern in Medizin und Kosmetik die Möglichkeit der optischen Biopsie der Haut in Echtzeit. In vivo wird so ein nicht-invasiver Blick in die Epidermis und die Dermis bis hinunter in das Stratum reticulare möglich. Dabei trifft ein Lichtstrahl im nahen Infrarotbereich (830 nm) auf die einzelnen Hautbestandteile und wird von diesen reflektiert. Melanin und Keratin wirken aufgrund ihrer relativ hohen Brechungsindizes als natürliche Kontrastmittel. Das Gerät erzeugt Schwarz-Weiß Bilder der Haut in optimaler Qualität. Zelluläre und nukleäre Mikrostrukturen können in horizontalen "optischen Schnitten" (etwa 5,0 µm) Zelle für Zelle abgebildet werden.

Quellenangabe: MAVIG GmbH München

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