Enzyme-linked Immunoabsorbent Assay (ELISA)

Interleukinnachweis durch Enzyme-Linked Immunosorbent Assay (ELISA).

Die Epidermis ist ein stoffwechselaktives Gewebe, welches einem Prozess permanenter Erneuerung unterliegt. Durch eine akute oder langfristige Verletzung oder eine Infektion der Epidermis werden Botenstoffe, z.B. Biomarker freigesetzt. Zu diesen Botenstoffen gehört unter anderem das Interleukin-1α (IL-1α), das auch eine Aktivierung weiterer Entzündungsfaktoren (z.B. IL-6 und IL-8 etc.) zur Folge hat. Das freigesetzte IL-1α kann durch die Methode der Hautwaschungen in seiner Quantität aus der Epidermis herausgelöst werden und dann durch eine Analysemethode (ELISA) als Entzündungsmarker bestimmt werden.

Die hier verwendete ELISA Variante wird als sog. Sandwich-ELISA bezeichnet, bei der zwei Antikörper spezifisch an das nachzuweisende Antigen binden. Durch eine nachfolgende enzymatische Reaktion, bei der ein Farbumschlag gebildet wird, kann die Menge an Interleukin fotometrisch bestimmt werden.

Schematische Darstellung ELISA
Der erste Antikörper ist fest an die Inkubationskammer gebunden (A). Das Interleukin 1α bindet an den ersten und zweiten Antikörper (B-C). Nach Zugabe des Streptavidin-HRP (D) und des Substrates (E) findet eine enzymatische Reaktion statt, die das Substrat in einen blauen Farbstoff umwandelt. Durch die Stopp-Lösung ändert sich der Farbstoff von blau zu gelb.

ELISA

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