Cutometrie - Elastizitätsmessung

Die Haut enthält elastische aber auch plastische Komponenten. Dadurch wird sie visko-elastisch. Der physiologische Alterungsprozeß der Haut setzt bei einem Alter von etwa 30 Jahren ein. Kennzeichen dafür sind Schlaffheit, Faltenbildung, Trockenheit, fleckige Pigmentierung und Verlust der Elastizität. Eine junge Haut, frisch und gut durchblutet, ist sehr elastisch, jedoch niemals wie ein Ballon. Die Haut „kriecht“ nach Beendigung der Krafteinwirkung nicht umgehend in ihren Ausgangszustand zurück, sondern bleibt leicht deformiert (dieses Phänomen nennt man „Hysterese“). Bei einer müden alten Haut hingegen, die wenig durchblutet ist, überwiegt der plastische Anteil an der Verformung. Die einzelnen Körperteile haben nicht nur unterschiedliche Elastizitäts- und Plastizitätsgrade, sondern auch bei elastischer Haut eine unterschiedliche Ausdehnung der Kurvenverläufe.

Messprinzip
Die Messung der Hautelastizität basiert auf der sog. „suction method“ (Ansaugmethode).
Im Messkopf wird ein Unterdruck erzeugt, so dass die Haut eingezogen wird. Ein optisches Messsystem (bestehend u.a. aus Lichtquelle, Lichtrezeptor) misst die Lichtintensität, die in Abhängigkeit von der Penetration der Haut variiert.
Dabei werden die beiden Parameter Festigkeit und Elastizität gemessen. Die Festigkeit wird anhand der Resistenz der Haut, durch den Unterdruck eingezogen zu werden, gemessen.
Die Elastizität wird mittels des Zeitverlaufs gemessen, in der die Haut wieder in ihren Originalzustand zurücktritt.

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